Auszüge aus dem Logbuch

 Segeltörn 2004 in Kroatien

 

Crew : Daniela Lindner

            Sabine Thiedig

            Ullrich Lindner

            Stephan Göller

 

Sa 18.9.

Flug Berlin- Split

Bootsübernahme

Kurzer Rundgang durch Split und Einladung zum Abendessen durch die Lindners

 

So 19.9.

Klärung letzter Probleme des checkin

Wind W 1 – 9sm motort

Anker fällt am westlichen Ufer von Brac nahe Bobovisca

Gebadet und Uferrundgang

 

Mo 20.9.

Richtung Hvar 11sm motort dann bei W2-3  Halbwind bis 7,2Kn gesegelt bis zum Ort Hvar

Mitten im Hafenbecken inmitten vieler Yachten geankert

Stadtrundgang mit Umtrunk – sehr reizvoller, empfehlenswerter Ort

 

Di 21.9.

Nochmalige Stadtbesichtigung und Aufstieg zur Festung – herrlicher subtropischer Garten und phantastische Aussicht

10 sm bei W2 gesegelt und dann 5sm motort bis zur Bucht U Stoncica auf Vis mit Sicht auf den Leuchtturm

 

Mi 22.9

Kurzer Abstecher zu den ersten westlich vorgelagerten Inseln von Vis und dann 20sm bis Korcula motort

3 Delphine –Paare gesichtet

Fotos von Delphinen unmittelbar am Boot geschossen

 in 100m Entfernung 2 mal Delphine springend gesehen

2sm gesegelt

geankert nahe Vela Luka auf Korcula

 

Do 23.9.

Kurzer Einkaufsstop in Vela Luka

28sm Richtung Lastovo hoch am Wind bei S3-4 gesegelt

vor Lastovo wieder mehrere Delphine gesichtet, die unter Boot durchgetaucht sind

Im Bereich der Inselzufahrt Winddrehungen und Böen

Am Kai einer verlassenen Militäranlage, der der Munitionsverladung diente, angelegt

Reparatur der Rollvorrichtung der Fock – ein Bauteil fällt ins Wasser

Zum schnelleren Abtauchen zur Bergung des Bauteiles lassen wir den Anker ab, wobei das Kabel der Fernbedienung der Ankerwinsch mit aufgerollt wird und abreist.

Bauteil aus 4,6m Tiefe geborgen - Reparatur der Rollvorrichtung gelingt

Lötkolben von Nachbarboot ausgeliehen um Kabel wieder anzulöten

Wetterbericht warnt vor Böen von 35Kn (8Bft)

 

Fr 24.9.

Erkundungswanderung durch verlassene Militäranlage

In einem Appartment dürfen wir unseren Lötkolben anstecken, jedoch ohne Flussmittel ist keine anständige Lötverbindung machbar

Nach verschiedenen vergeblichen Anfragen bezüglich einer tauglichen Lötausrüstung haben wir bei einem Winzer Glück – der Stecker ist wieder angelötet.

Essen in einer Konoba

Interessante Gespräche mit Liegeplatznachbar über dessen Privatboot

Ulli und Stephan wandern zum militärischen Schutzbunker für Schiffe in der Nachbarbucht

 

Sa 25.9.

Nachts starke Böen

Ulli hat Fotoapparat beim Löten liegen gelassen und wandert deshalb wieder zum Ort und der Rest der Crew wandert nochmals zum Schutzbunker

Mittags ablegen und 8sm Segeln im Halbwindkurs Richtung Korcula bei W2-3 und Welle 0,7-1m – Raumschotkurs ist bei diesen Bedingungen nicht möglich, da Segel zu sehr schlagen

12sm Richtung Ost bis Zavalatica motort

Anlegen vor Buganker mit dem Heck an einer Kaimauer inmitten vieler kleiner Fischerboote, die ihre Mooringleinen kreuz und quer durchs gesamte Hafenbecken ausgebracht haben

Heck mit allen Pfändern gesichert

Abendlicher Ortsrundgang

 

So 26.9.

Bei Ostwind 3-4 Richtung Osten gegen 1m hohe Wellen 20sm anmotort bis zur Ostspitze der Insel Korcula, dann 4sm bis zum Ort Korcula gesegelt

In der sehr engen ACI-Marina bei starkem Seitenwind angelegt, wobei ich mit einer Stütze unserer Seereeling am Anker der Nachbaryacht kurz hängenbleibe

Liegegebühr 45 Euro

Rundgang durch die wunderschöne Altstadt

Abendessen etwas außerhalb des Stadtkerns und anschließender Umtrunk bei einem Italiener in der Altstadt

Nachts Sturm - die Gischt der am Kai brechenden Wellen ergießt sich über die erste Bootsreihe, wie Geisire schießen die Wellen mit einem fauchend, pfeifenden Geräusch aus den Ausgleichslöchern des Kai und die Takelage aller Boote klappert – eine furchteinflößende Stimmung – keiner möchte jetzt auf See sein

 

Mo 27.9.

Stark bewölkt und leichter Regen, der Sturm flaut ab, doch das Ablegen ist bei dem Wind schwierig. Wir beobachten die Ablegemanöver der anderen und diskutieren unsere Ablegetaktik. Der Liegeplatznachbar, ein Norweger der von Korfu kommt, gibt Ratschläge.

11 Uhr legen wir elegant ab und Segeln im Halbwind- und Raumschotkurs mit max. 8,4 Kn

nach Hvar auf Hvar. Nach 47sm erreichen wir im stimmungsvollen Abendrot Hvar.

Das Ankermanöver im dunklen dauert sehr lange, da der Anker verklemmt ist und dann obendrein auch nicht hält.

 

Di 28.9.

5 Uhr 30 ein dumpfer Aufprall am Bootsrumpf – in 2 Sekunden bin ich durch die Luke an Deck und sehe daß wir beim Schwojen das Nachbarboot berührt haben – ist nichts beschädigt worden

2sm gesegelt und mangels Wind 20sm motort

Mittagsstop zum Baden und Mittagsschlaf eingelegt

In Starigrad vor Mooring gegangen (120 Kuna)

Stadtrundgang durch den reizvollen Ort gemacht und in der rustikalen KonobaPharia“ zu Abend gegessen.

 

Mi 29.9.

Bei W3 Raumkurs mit max. 6,6Kn und Halbwindkurs mit max. 7,5 Kn gesegelt bis zur Badehalbinsel vor dem Ort Bol auf Brac

Hinter Halbinsel bei W4 geankert und gegessen wobei Anker ca. 200m gerutscht ist.

Rundfahrt durch Hafen von Bol gemacht und als nicht geeignet für ein sicheres Anlegen befunden.

Hoch am Wind sehr schöne Ankerbucht 430  12,652‘ N  0160 34,8‘ E auf Hvar angelaufen

War schöner Segeltag mit 16sm gesegelt und 8sm motort.

Nach dem abendlichen Bad Landgang mit ausgiebiger Fotosassion.

Zweitanker als Raidgewicht für Hauptanker ausgebracht.

 

Do 30.9.

25sm Schwachwindsegeln bei 2Bft mit max. 5Kn.

Ankern in einer Bucht vor Milna mit zusätzlichem Heckanker mit 10m Kette und 10m Leine.

Schnorchelgänge zeigen, daß sich die Anker nicht einfahren lassen

 

Fr  1.10.

Morgenbad und Beobachtung der Wasserwelt

Rundfahrt durch den Hafen von Milna

12sm nach Split motort

getankt und Boot ausgecheckt

Rundgang durch die Altstadt von Split – Glockenturm bestiegen und die sehr schöne Aussicht genossen

Abendessen auf dem Boot 

 

Sa 2.10.

Rückflug